Gerhard Daum
der Künstler
Mathematisch-experimenteller Konstruktivismus zwischen Präzision, Intuition und eigenständiger Formensprache.
Nominierung für den 5. Internationalen André Evard Preis, Gemeinschaftsausstellung
Über mich
Der Künstler Gerhard Daum
Gerhard Daum, bereits als Schüler beschäftigte ich mich künstlerisch mit Bildkonstruktionen im geometrischen Raum. Während des Studiums und der beruflichen Tätigkeit habe ich meine künstlerische Arbeit weiterentwickelt und seit einigen Jahren experimentell vertieft.
Ich bin Mitglied bei der Künstlervereinigung L`Art pour Lahr. L’art pour Lahr. Kunstverein und Galerie
Experimenteller Konstruktivismus
Zauber der Geometrie
Meine Werke sind abstrakte Zeichnungen, für die es keine erfahrbare Wirklichkeit gibt. Formen der Geometrie, die Symmetrie und die Proportionen des „Goldenen Schnitts“ bieten die Grundlage für das Zusammenspiel von experimentellen Arbeiten und künstlerisch-intuitiver Konstruktion. Starre Proportionen der Geometrie werden herausgelöst und künstlerisch verfremdet. Das endgültige Bild entsteht als Resultat der Loslösung von einer Konstruktionsmatrix, die die Ankerpunkte des Bildes definiert und nach dessen Erzeugung wieder entfernt wird. Die Figur, eine ästhetisch-abstrakte Zeichnung trägt sich selbst, ohne dass sich dem Betrachter die typische Vorgehensweise erschließt. Jedes Werk erhält einen Namen, der assoziativ an ein konkretes Objekt aus unserer Welt erinnert. Der Betrachter findet die Ruhe beim Sehen dieser schönen abstrakten Formen. Meine Werke suchen nicht nach Bedeutung, aber sicherlich können sie einen Beitrag liefern zu einem kreativen Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst und Design.
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Die zeitlose Schönheit
Die künstlerische Idealvorstellung meiner Arbeiten lässt sich treffend mit einem Zitat aus der Islamischen Kunst um 1100 beschreiben.
„Wenn jede für ein Ding mögliche Vollkommenheit an ihm in Erscheinung tritt, so ist das die äußerste Stufe der Schönheit . . .“
[Al-Ghazali (1058-1111), Kimiya al-Sa’ada (das Elixier der Glückseligkeit)].
Experimenteller Konstruktivismus
Ästhetik der Proportionen in der Natur und der Kunst
Regelmäßigkeiten in der Form von Symmetrien und Unregelmäßigkeit wie der goldene Schnitt finden sich als immer wiederkehrende Muster in der Natur von Fauna und Flora. Diese Prinzipien, ihre Schönheit und Komplexität können mit den Instrumenten der Mathematik beschrieben werden. Die Gesetzmäßigkeiten, nach denen diese Muster entstehen, führen zu einer ungeheuren Vielfalt von Erscheinungsbildern. Dieselben Gesetzmäßigkeiten definieren die Bauweise des geometrischen Gerüsts meiner konstruktivistischen Arbeiten. Auch sie führen am Ende der Konstruktionsentwicklung zu Vielfalt von geometrischen Erscheinungsbildern. Somit bildet die Mathematik eine Brücke zwischen der Schönheit in der Natur und der Schönheit in der geometrischen abstrakten Formensprache.
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Zusammenfassung
Gerhard Daum ist ein deutscher Künstler, der sich auf konstruktive Kunst spezialisiert hat. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine gegenstandslose Stilrichtung aus, die sich an den Gesetzen der Naturwissenschaften orientiert und Elemente des Konstruktivismus aufgreift. Er strebt nach Schönheit und Einfachheit, indem er Symmetrie und asymmetrische Proportionen verwendet, um harmonisch ausgewogene Formen zu schaffen. Daum nutzt oft geometrische Zeichnungen und fein säuberlich gezogene Linien, die durch ihre Titelgebung zu narrativen Deutungen anregen.
Seine Werke sind häufig auf Aludibond aufgezogen, was ihnen eine besondere Präsentation verleiht. Er hat an zahlreichen Ausstellungen und internationalen Wettbewerben teilgenommen, darunter in Riegel, Offenburg, Mannheim, Göttingen, Luxemburg und Innsbruck. Seine Arbeiten sind bekannt für ihre Klarheit und Ausgewogenheit, Prinzipien, die in der Natur überdauern.